Vita

1953 in Köln geboren, stand für Heiner Lauterbach früh fest, dass er die Schauspielerei der Schule vorzog: Bereits mit 18 Jahren nahm er Schauspielunterricht bei Marianne Jentgens. Als 19-Jähriger stand er erstmals auf der Bühne und führte später auch Regie. Zunächst machte sich Heiner Lauterbach als Synchronsprecher einen Namen und lieh Hollywoodstars wie Richard Gere, Kevin Costner, John Malkovic u.v.a. seine Stimme.

Sein Spielfilmdebüt gab er 1983 in Roland Suso Richters preisgekröntem Regie-Erstling „Kolp“. Der Durchbruch kam mit Doris Dörries Erfolgskomödie „Männer“ (1985), für die Heiner Lauterbach den Bundesfilmpreis gewann. Danach spielte er in zahlreichen TV-Filmen („Das Mädchen Rosemarie“, „Opernball“) und –Serien mit. Zwischen 1988 in 1992 war er in 15 Folgen der Krimiserie „Eurocops“ in der Titelrolle zu sehen, zwischen 1992 und 1997 der Titelheld in 24 Episoden der Krimiserie „Faust“.

Mit Filmen wie der Erich-Kästner-Verfilmung „Das doppelte Lottchen“ (1993), Sönke Wortmanns „Das Superweib“ (1995) und „Der Campus“ (1997) feierte Heiner Lauterbach auch auf der Kinoleinwand Erfolge. Mit der Rolle des Filmproduzenten Oskar Reiter in Helmut Dietls Gesellschaftssatire „Rossini – oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief“ (1996) bot er wieder eine Glanzleistung und wurde u.a. mit dem Bayerischen Filmpreis (1997) ausgezeichnet.

Heiner Lauterbach war in den viel beachteten TV-Mehrteilern „Der Verleger“ (2001) in der Rolle des Axel Springer und in den Dieter Wedel Produktionen „Der Schattenmann“ (1996) und „Die Affäre Semmeling“ (2001) zu sehen. Für die Hauptrolle in Dominik Grafs preisgekröntem Film „Der Skorpion“ (1997) wurde er mit dem damaligen Telestar honoriert.

Zu seinen weiteren TV-Filmen zählen „Zwei Männer und ein Baby“ (2004), „Der Bernsteinfischer“ (2005) und „In Liebe eine Eins“ (2005). Mit „Andersrum“ (2005) gab Heiner Lauterbach sein Regiedebüt im Fernsehen. 

Er trat wiederholt in der Titelrolle der ZDF-Reihe um Kommissar Ochajon auf, spielte im ARD-Drama „Einfach die Wahrheit“ (2011) und war unter anderem an folgenden Event Produktionen beteiligt: „Dresden“ (2006), „Die Sturmflut“ (2006), „Das Papstattentat“ (2008), „Die Gustloff“ (2008), „Wir sind das Volk“ (2008), „Vulkan“ (2009), Ken Folletts „Eisfieber“ (2010), „Die Hindenburg“ (2011), „Helden“ (2012), dem preisgekrönten historischen Dreiteiler „Tannbach – Schicksal eines Dorfes (2014 – die Fortsetzung ist in Vorbereitung) und Daniel Harrichs Drama um Waffenexporte, „Meister des Todes“ (2015).

Im Kino war er zu sehen in Produktionen von Til Schweiger („Der Eisbär“, 1998; „Zweiohrküken“, 2009; „Schutzengel“, 2012) und Matthias Schweighöfer („Schlussmacher“, 2012), „Vatertage – Opa über Nacht“ (2012), „Ein schmaler Grat“ (2012), „Der blinde Fleck“ (2013), „Stalingrad“ (2013), „Frauen“ (2014), in dem von den Filmkritikern hochgelobten Gangsterdrama „Harms“ (2015), der äußerst erfolgreichen Kinofilmkomödie „Wir sind die Neuen“ (2014) und in dem Kinokomödienhit  des Jahres 2016 von Simom Verhoeven „Willkommen bei den Hartmanns“. 

Demnächst wird Heiner Lauterbach zusammen mit seiner Tochter im Action-TV-Zweiteiler „Spuren der Rache“ und in Jan Fehses Kino-Komödie „Unter deutschen Betten“ als auch im TV-Thriller „Nachtschatten“ zu sehen sein. 

Außerdem steht er seit 1975 regelmäßig auf deutschen Theaterbühnen.

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